Woher kommt’s?

Essen im Eiltempo

Ursachen?

Warum haben so viele Menschen Hämorrhoidal- und Enddarm-Beschwerden? Aus Zeitmangel, sagen viele Ursachenforscher – wir leben einfach zu hektisch. Und tatsächlich geht uns der Stress des modernen Lebens oft nicht nur auf den Geist,
sondern auch aufs Gesäß:

All das fördert Hämorrhoidal-Beschwerden.

Fast Food und Hektik belasten den Darm

Mit der gesunden Ernährung ist es so eine Sache. Eigentlich wissen wir heute, dass Fast Food und Süßigkeiten nicht gerade gesundheitsfördernd sind – auch nicht für unseren Darm.

Aber im hektischen Alltag bleibt zwischen Meetings und Telefonaten, Haushalt und „Freizeitstress“ meist kaum Zeit, um in Ruhe gesunde Mahlzeiten zuzubereiten, geschweige denn, sie mit Muße zu essen. Statt Obst und Gemüse stehen also oft eher Croissants und Burger auf unserem Speiseplan.

Und nicht selten hangeln wir uns mit Turbo-Frühstück und schnell herunter geschlungenem Fast-Food-Mittagessen durch den Tag. Alles muss schnell gehen – sogar auf der Toilette. Das belastet den Enddarm: Er gerät aus dem Gleichgewicht. Irgendwann sind Verstopfung oder Durchfall an der Tagesordnung.

Die Folge:

Ein unzeitgemäßer, forcierter Stuhlgang, harter Stuhl und starkes Pressen oder regelmäßig dünnflüssiger Stuhl vergrößern die Hämorrhoidalpolster und reizen den empfindlichen Analkanal. Leicht entstehen so Hämorrhoidal-Beschwerden.

Bewegungsmangel macht den Darm träge

So aktiv wir selber sind, so rege ist auch unser Darm. Doch obwohl unser Alltag oft hektisch ist, bewegen wir uns meist viel zu wenig. Stattdessen verbringen wir Tag für Tag „dauersitzend“.

Für einen Spaziergang in der Mittagspause bleibt wenig Zeit. Abends zu Hause, erschöpft auf dem Sofa, finden wir dann genügend Ausreden, um auf Sport zu verzichten.

Der Bewegungsmangel selbst verursacht keine Hämorrhoidal-Beschwerden. Doch das viele Sitzen macht den Darm träge. Wer empfindlich ist, neigt unter diesen Bedingungen leicht zu Verstopfung. Die wiederum verleitet zu starkem Pressen beim Toilettengang, und das reizt die Hämorrhoidalpolster – beste Entstehungsbedingungen für Hämorrhoidal-Beschwerden.

Tipp:

Für eine gesunde Verdauung ist Bewegung unerlässlich. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Jeder zusätzliche Schritt ist gut und regt die Darmtätigkeit an. Nutzen Sie im Alltag jede Gelegenheit, ein paar Schritte zu gehen.

Schwangerschaft und Hämorrhoiden

So schön eine Schwangerschaft ist – sie stellt den Körper auch auf eine harte Probe. Die Veränderungen im Hormonhaushalt belasten beispielsweise das Bindegewebe und die Blutgefäße.

Durch die schnelle Gewichtszunahme bilden sich Wassereinlagerungen im Gewebe – und die wachsende Gebärmutter kann zudem Blutstauungen in den Enddarm-Gefäßen verursachen. Zudem leiden Frauen während und in den ersten Wochen nach der Schwangerschaft häufig unter Verstopfung.

Der Geburtsvorgang selbst kann schließlich das Übrige tun – das starke Pressen reizt den Enddarm, der venöse Rückfluss wird behindert und der Beckenboden belastet. Viele Frauen entwickeln oder bemerken auch erst nach ihrer Schwangerschaft Anzeichen für ein Hämorrhoidal-Leiden.

Gut zu wissen:

Generell können sich die Beschwerden nach der Schwangerschaft und Geburt wieder bessern. Je nachdem wie stark das Hämorrhoidalleiden ausgeprägt war, bildet es sich oft schon im Wochenbett oder über mehrere Wochen wieder zurück. Eine Behandlung der akuten Hämorrhoidal-Beschwerden in dieser Zeit kann jedoch helfen die Symptome zu lindern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

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